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| Valencia (E) 2006 |
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| Australien 2004 |
Australien 2004
Bericht
Hier möchten wir euch über unsere Reise berichten.
Dies geschieht in unregelmässigen Abständen und nach Lust und Laune
Ici nous voudrions vous informer de notre voyage.
Cela se passe dans les distances irrégulières et d'après l'envie et humeur
Singapore
Nach ca. 20 Stunden Reise sind wir gut in Singapore angekommen. Das tropische Klima machte uns am naechsten Tag sehr zu schaffen. An grosse Ausfluege haben wir daher nicht gedacht: etwas essen, viel trinken und laedelen waren angesagt (sind klimatisiert).
Nun haben wir bereits fuer den Weiterflug nach Darwin eingechecked.
Der naechste Flug dauert rund 4:30 Stunden.
Wir werden versuchen, uns aus Darwin wieder zu melden.
Environ 20 heures après le voyage, nous sommes bien arrivés dans Singapore. Le climat tropical nous faisait le jour prochain créer beaucoup. Ainsi, nous n'avons pas pensé à de grandes excursions : quelque chose mangent, beaucoup boivent et laedelen étaient annoncés (sont conditionnés).
Maintenant, nous avons déjà "checkin" pour la continuation du vol après Darwin.
Le vol prochain dure environ 4:30 heures.
Nous essaierons de m'inscrire de nouveau de Darwin.
Darwin
Der Flug von Singapore nach Darwin dauerte rund 4 Stunden. Da auch eine Schulklasse sich in unserer Sitzregion befand, war an Schlafen nicht zu denken. Mit der Zeitverschiebung zwischen Singapore und Darwin (1:30 Std.) landeten wir ca. um 4:00 Uhr morgens. Nun der Zoll: bereits im Flugzeug muss für die Behörden von AUS alles sehr genau deklariert und angegeben werden. Unter anderem muss angegeben werden, ob man Schuhe dabei habe, welche mit Erde in Berührung gekommen sind, was darauf hinaus lief, dass unsere Wanderschuhe von der Zollbehörde sehr gründlich gereinigt wurden. Dann noch die Frage, ob wir Naturprodukte oder Esswaren mitführen würden. Nach unsrer verneinung interessierte Sie unser Gepäck nicht mehr. Zum Klima: bei der Landung in Darwin war es bereits 27°c und 77% Luftfeuchtigkeit. Nach der Ankunft im Hotel wurde uns an der Reception mitgeteilt, dass das Hotel zur Zeit voll ausgebucht ist und uns erst um ca. 10:00 Uhr ein Zimmer zur Verfügung stehen würde.
Merke: um sicher ein Zimmer zu haben, sollte ein solches auch für die Nacht der Anreise gebucht werden! Es hat jedoch auch seinen Reiz, das Erwachen der Natur zu erleben, sofern man(n, Frau) dazu nicht zu müde ist. Um 11:30 war es dann soweit: das Zimmer konnte bezogen werden, sehr kurz duschen und endlich ab ins Bett (nach 26 Stunden der erste Schlaf). Nein, wir haben dann nicht bis am Morgen durchgeschlafen, sondern bewusst einen Wecker auf 16:30 gestellt. Nun war ein eine Fussmarsch durch Darwin angesagt. Darwin selbst fanden wir nicht aussergewöhnlich mit einer grossen Ausnahme: die Beach-Front, an welcher wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebten. Da wir nicht allzu grossen Hunger hatten, beschränkte sich die Mahlzeit auf Salat mit Chicken, viel Wasser und ein bisschen Bier. Nach der Rückkehr ins Hotel war Umpacken angesagt, da am nächsten Tag der Trip in den Kakadu-Nat-Park bevor steht (werden um 6:30 im Hotel angeholt). Um ca. 22:30 war dann noch ein Schlummertrunk angesagt, jedoch schon wieder Pech, alles war bereits geschlossen und kein Mensch mehr zu sehen. Schon den ganzen Tag hatten wir vermehrt den Eindruck, in einem Altersheim in England zu sein. So, nun geht's langsam ums Aufstehen, es ist 4:30, schlafen konnten wir bereits seit ca. 2:30 nicht mehr, um uns auf Kakadu vorzubereiten.
Erster Tag Kakadu: Ubirr Rock und Yellow Waters
Nach einem kurzen Frühstück (wir hatten nur ca. 20 Minuten Zeit) ging’s um 6:30 Uhr los. Nach dem alle Leute in den diversen Hotels in Darwin aufgesammelt waren, fuhren wir ca. 350 Km in Richtung Süd-Ost bis zum Ubirr Rock, an welchem wir die Wandmalereien der Aboriginalen bestaunen konnten, dessen Alter zwischen einigen hundert und mehreren tausend Jahren geschätzt wird. Die Aussicht vom Felsen selbst ist unbeschreiblich, man ist schlicht überwältigt. Nach einem kurzen Lunch ging’s weiter zu einer Bootsfahrt auf Yellow Waters. Nebst vielen Vögel, wilden Pferden und Wasserbüffel bekamen wir in diesen Feuchtgebiet auch Kroks zu sehen. Nach dem Bezug der Unterkunft gab’s ein gediegenes Nachtessen. Da wir immer noch mit dem JL und der enormen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit zu kämpfen hatten und das Bier und der Wein auch nicht ohne Wirkung blieben, war um 20:00 bereits im Hotel in Cooinda Lichterlöschen. Übriges ist der Sonnenuntergang bereits um ca. 18:15 und der minimale Flüssigkeitsbedarf 4 Liter Wasser. Wasser kann sehr köstlich sein und wird Literweise mitgeschleppt. Das verwendete Fahrzeug ist ein gut klimatisierter Kleinbus (max. 22 Pers.) An diesem Tag haben wir im Bus ca. 500 Km zurückgelegt.
Zweiter Tag Kakadu: Barramundi Gorge und Nourlangie Rock
Heute war kein Wecker nötig: nach 8 Stunden Schlaf waren wir bereits um 4:00 Uhr wach. Nach einem schlichte Frühstück im Zelt des Veranstalters war um 7:30 abfahrt, diesmal mit einem 4WD-Kleinbus. Nach ca. 1:30 Std. Fahrt zum Teil durch unwegsames Gelände und vorbei an Termitenhügeln und ausgebrannten Monsun-Wäldern gelangten wir an den Eingang der Barramundi Gorge. Nach einem Fussmarsch von ca. 75 Min. wurden wir (nicht nur) durch ein erfrischendes Bad in der Gorge entschädigt. Beim Schwimmen kamen mir immer wieder die Warnschilder über die Kroks in den Sinn, was zum Teil ein mulmiges Gefühl in der Magengegend verursachte. Der Nachmittag war wiederum der Kultur und den Wandmalereien der Aboriginalen am Nourlangie Rock gewidmet. Am Nachmittag hatten wir den Eindruck, dass die Temperatur und Luftfeuchtigkeit noch höher waren als am Vortag. Der Flüssigkeits- Bedarf und -Verlust war enorm. Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang, einem Barra-Burger (Barramundi ist ein Fisch), und einigen Biers in der Outback-Kneipe ging der Tag zur Neige. Wir hatten den Eindruck, an diesem Tag etwas geleistet zu haben. Die Info des Guide, dass das Frühstück des folgenden Tages bereits um 6:45 Uhr sei, liess uns schlimmes erahnen.
Dritter Tag Kakadu: Jim Jim- und Twin-Falls
Das Frühstück um 6:45 war wiederum sehr kurz und nicht gerade reichhaltig: Cornflakes, Toast und Kaffee nebst wie bereits normal einer grossen Menge Wasser. Einsteigen in einen 4WD-Jeep und los ging’s mit der Waschbrett-Fahrt. Dabei bieten sich 2 Möglichkeiten: man fährt im Schritt-Tempo oder mit ca. 100 Km/Std. Unser Fahrer wählte das zweite und dies über eine Stunde. Die Rally Paris-Dakar in Australien life erlebt! Nach einer kurzen Pause von 10 Min. ging's weiter: laut Guide könnte es nun ein bisschen holprig werden, was meint, dass man mit Garantie einige blaue Flecken abbekommen wird (und hat). Der Aufstieg zum Jim Jim Fall benötigt "a high level of fitness as there is some walking and climbing required", was einige Personen unserer Gruppe an Ihre Leistungsgrenze brachte. Am Ziel wurde man jedoch durch die Natur entschädigt. Hier durfte wieder gebadet werden. Interesannterweisen hielten sich jedoch alle Badenden nahe am Ufer auf. Nach dem Abstieg zurück zum Jeep und einer kurzen Fahrt gabs Lunch (wie schon die vorangehenden zwei Tage): Salat und etwas dazu (heute ein fast gefrorenes halbes Chicken) und wie gewohnt sehr viel Wasser. Bei der Anfahrt zu den Twin Falls wurde ua der Jim Jim Creek (gut einen Meter tief) durchfahren. Da der Weg nicht durchgehend ist, kamen wir auch in den Genuss einer kurzen Bootsfahrt, wobei der Bootsführer nebenbei erwähnte, nebst den hier üblichen Süsswasserkroks am selben Morgen auch ein Salzwasserkrok gesehen zu haben. Der weisse Strand beim Wasserfall scheint wie künstlich angelegt. Solch einen feinen weissen Sand habe ich noch nie gesehen (kann jedoch auch von der intensiven Sonneneinstrahlung gewesen sein). Nach dem Rückmarsch duften wir wiederum die Buckelpiste und die Rally (auf dem Rückweg noch schneller) miterleben. Nach einer kurzen Verschnaufpause in Cooinda umsteigen in den Kleinbus und zurück nach Darwin (ca. 300 Km) Dazwischen einen kurzen Halt von 30 Min. um in aller Eile ein Steak zu essen. Nach der Ankunft im Hotel in Darwin mussten zuerst der Durst gelöscht werden (XXXX) um bereits wieder zu Packen, da uns der Flieger bereits um 7:00 nach Cairns bringen sollte: den Wecker auf 4:30 stellen und ab ins Bett: es war gerade 0:30 Uhr.
Einige werden nun denken, dass die vergangenen 3 Tage in Kakadu höllisch der Stress gewesen sein mussten. Wir empfanden dies nicht so. Es mangelte uns zeitweise ein bisschen an Schlaf, was jedoch durch die Natur und die Eindrücke vollumfänglich kompensiert wurde. Es waren 3 wunderschöne und eindrückliche Tage, welche wir nicht vergessen werden und auch nicht missen möchten.
Cairns
Beim Checkin war die Sicherheitskontrolle so streng, dass ich zuletzt ohne Schuhe und mit leeren Taschen da stand und Cécile eine Schere (wirklich sehr klein) abgeben musste, welche Sie in einer kleinen Toilettentasche vergessen hatte. Der Flug begann bereits um 7:00 Uhr und führte über Gove nach Cairns. In Gove mussten alle Passagiere das Flugzeug verlassen. Dabei konnten wir beobachten, dass alle, welche hier in Gove blieben, auf einem Gepäckwagen ihre Koffer selbst zusammen suchen mussten. Wir fühlten uns um Jahre zurückversetzt. Nach der Ankunft in Cairns fuhren wir ca. 35 Km Richtung Norden ins Kewarra Beach Resort. Ein Hotel mitten im Regenwald: für uns Schweizer ein Traum, welcher zur Wirklichkeit wurde.
Erster Tag Cairns: Kuranda
Heute besuchten wir Kuranda, welches mit der Scenic Railway oder der Skyrail zu erreichen oder zu verlassen ist. Im Vergleich zu der Zeit vor 20 Jahren, als ich Kuranda schon einmal besuchte, war ich diesmal sehr enttäuscht: hier geht es nur noch darum, alle Touris nach Strich und Faden abzuzocken. Ein Souvenirladen nach dem andern. Der Charme des Kuranda, welches ich noch kannte, ist nicht mehr vorhanden. Ein kleines Highlight war das zufällige Zusammentreffen mit einem Schweizer aus Basel, welcher in Australien geboren wurde, dann in Basel in die Schule ging und sein Studium machte und wieder zurück nach Australien ging. Er verkauft heute unter anderem Diojeridoo an Touris. Mit ihm ergab sich eine längere angeregte Diskussion über die Veränderungen in Kuranda. Die Talfahrt mit der Skyrail über dem Regenwald zurück nach Cairns ist sehr eindrücklich. Wie uns gesagt wurde, sind alle Träger der Luftseilbahn mit Hilfe von Helis gesetzt worden, um den Regenwald nicht unnötig zu beschädigen.
Zweiter Tag Cairns: Relaxen
Heute war nichts anderes als Relaxen angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück, ca. 90 Min. schlendern am Strand, kamen nun die Liegestühle zum zug. Zuerst am Strand und dann wegen des starken Windes am Pool. Vor dem Nachtessen noch schnell packen (wir haben ja bereits Übung), da am nächsten Morgen der Flug nach Brisbane bevor stand.
Brisbane (Gold Coast)
Der Flug von Cairns nach Brisbane dauerte nur gerade 2 Stunden. Doch dann begann die Warterei. Da, wo wir es eigentlich am wenigsten erwartet hatten, geschah der erste Planungsfehler (wir hoffen, es wird kein weiterer mehr folgen). Keine Person, welche uns am Flughafen erwartete oder etwelche Hinweise, wie wir zu unserer Unterkunft gelangen sollten. Nach einer Stunde geduldigem warten riefen wir das Hotel an, um zu fragen, wie es nun weitergehen solle und wie wir ins Hotel gelangen konnten. Nach der Abklärung der Personalien und der Frage, wie er uns denn erreichen könne (wir gaben unsere Natel-Nummer an), wurden wir nach 10 Min. zurückgerufen und uns mitgeteilt, dass wir in ca. 15 Min. abgeholte würden. Was nun folgte, war ein Eintauchen in eine andere Welt, deren Luft wir nur einmal ganz kurz schnuppern wollen. Es begann mit einem Chauffeur und einer grauen dezenten Limousine sowie einer einstündigen Fahrt ca. 70 Km in Richtung Süd nach Surfers Paradise …
Zu dem Zeitpunkt, in welchem wir diese Zeilen schreiben, sind wir jedoch froh, diese Welt nach kurzer Zeit wieder verlassen zu dürfen …
Erster Tag Brisbane: Sea World
Heute besuchten wir Sea World, ein Vergnügungspark mit dem Thema Wasser, welcher nebst Action auch Vorführungen mit Delphinen etc. beinhaltet und ein aussergewöhnliches Meeresaquarium hat.
Zweiter Tag Brisbane: Surfers Paradise
Die Region Gold Coast umfasst einen Küstenstreifen von ca. 20 Km Länge und beginnt ca. 70 Km südlich von Brisbane. Einer der bekanntesten Ortschaften resp. Strandabschnitte ist Surfers Paradise. Von unserem Hotel aus, welches im Bereiche Main Beach gelegen ist, liegt Surfers Paradise ca. 5 Km südlich. Für einen Australier unvorstellbar, dass man diese Strecke nur so zum Plausch zu Fuss zurücklegen könnte. Dabei geht der Weg immer schön der windigen (zum Teil starker Wind) Küste entlang. Die einzige jedoch nicht zu vernachlässigende Gefahr geht von der intensiven Sonnenstrahlung aus.
Surfers Paradise selbst ist dann wiederum sehr touristisch orientiert. In einer Ausstellung sahen wir Fotos (Luftaufnahmen) aus den 60’s, den mid 80’s und aus dem Jahre 2001. Auf dem Foto aus den 60’s zählten wir ca. 5 Häuser, welche mehr als 5 Stockwerke hatten, auf der 80’s Foto ca. 50 und heute sind sie kaum mehr zu zählen. Surfer (echte Freaks) haben wir keine mehr gesehen.
Wie wir ausserdem hörten und auch sahen, wird zZ auch die Strecke für ein Indy Car Rennen durch Surfers vorbereitet (Absperrungen, Tribünen etc), was zu erheblichen Beeinträchtigungen jeglicher Art führt.
Dritter Tag Brisbane: Diverses
In der Region Brisbane Gold Coast gibt es, wie wir nun wissen, 2 Flugplätze: der eine in Brisbane (International und Domestic) und der andere etwas südlich der Gold Coast und nennt sich auch Airport Gold Coast (nur Domestic). Um sicherzustellen, dass unsere Weiterreise nach Perth resp. nur schon der Transport zu Flughafen klappen würde, haben wir an der Reception nachgefragt und nun die ganze Geschichte erfahren: der Transport bei der Ankunft in Brisbane ins Hotel war nicht von Brisbane sondern vom Gold Coast Airport geplant gewesen. Daher standen wir wie bestellt und nicht abgeholt eine Stunde im Flughafen in Brisbane. An Hand der Flugnummer hätte man als Organisator (und Kenner der Branche; A.T.S Pacific in Sydney resp. KUONI als Subver. in der Schweiz) jedoch feststellen müssen, dass da etwas nicht Korrekt sein kann. Es kommt jedoch noch besser. Der Transport vom Hotel wieder zurück zum Flughafen ist nicht vorgesehen.
Das Hotel hat nun freundlicherweise alles für uns arrangiert und wird dies dem Veranstalter in Rechnung stellen. Dies wurde jedoch nur gemacht, da wir an Hand von Kopien des ganzen Reiseplanes belegen konnten, dass unsere Buchung inkl. der Transfers war. Gem. Concierge werden wir keine Rechnung erhalten. Da all diese Abklärungen und die diversen Telefonate doch einige Zeit in Anspruch genommen hatte (und für mich einige Zigi’s), und wir heute Abend wieder einmal mehr unser Gepäck bereitmachen müssen, bleibt uns nicht mehr allzu viel Zeit um etwas grösseres zu machen, haben wir uns entschlossen, die restlichen Stunden noch ohne Stress zu geniessen. Übrigens: den Wecker müssen wir auf 5:00 stellen.
Perth (Scarborough)
Das Aufstehen um 5 Uhr in der Früh war nicht gerade leicht und Frühstück gab es auch keines. Das Auschecken aus dem Hotel in Brisbane ergab wieder eine kurze Diskussion, wer wohl die Kosten für die Fahrt zum Flughafen übernehmen muss. Nach der einstündigen Fahrt zum Flughafen und einem Flug von ca. 5 Std. (hatten starken Gegenwind) kamen wir in Perth an. Dem Taxifahrer zeigten wir die Adresse auf unserem Gutschein. Beim Versucht des Eincheckens zeigte sich, das die Adresse falsch war, was durch ein Telefonat (war nicht so einfach, da wir heute Sonntag haben) geklärt werden konnte. Wiederum Taxi nehmen und nun Fahrt zu der korrekten Adresse. Nach dem Bezug des Apartment mussten zuerst die Besorgungen gemacht werden. Zuvor musste jedoch noch etwas in den Magen. Hier ca. 200 m vom Strand entfernt, war es kein Problem, Fastfood zu finden. Das Einkaufszentrum ist auch ganz in der Nähe, hat eine sehr grosse Auswahl an Haushaltartikel und Lebensmittel. In diesem Zentrum ist unter anderem auch Photogeschäft mit Internet-Cafe. Die Inhaberin sprach uns plötzlich mit einem sauberen Basler-Akzent an …
Von nun an beginnen unsere Bade- und Erholungs-Ferien. Daher werden wir nun ein wenig abtauchen und unsere Ferien geniessen.
Wir werden uns ev. noch einmal vor der Rückreise melden.
2 Wochen in Perth (Scarborough)
Die letzten gut 2 Wochen haben wir in Scarborough verbracht. Dabei wechselten sich die Tage, an welchen wir etwas unternommen oder relaxed haben, ab. An den „Aktion-Tagen“ waren, wie aus den Photos zu ersehen ist, unter den diversen kurzen Ausflügen nach Perth, welches mit den ÖV für 3 AUS$/P (am Weekend Tageskarte für die ganze Fam. für 7.5 AUS$) in 30 Min. bequem zu erreichen ist, auch Trips nach Fremantle, Hillarys, Rockingham, und zuletzt in die Pinnacles-Wüste ( ca. 250 Km nördlich von Perth).
Das Wetter war frühlingshaft Schön mit Ausnahme zweier Tage, an denen es bedeckt war und einer Nacht mir einem heftigen Gewitter, welches auch der TV in unserem Apartment nicht überlebte. Da hier an der Küste fast immer ein doch zum Teil heftiger Wind weht, war es auch zum Teil kühl, was gem. Einheimischen nicht der Norm entspricht, da die Temp. zu dieser Jahreszeit durchschnittlich um ca. 5°C höher sind. Für uns waren auch die Temp.-Unterschiede Tag/Nacht aussergewöhnlich: morgens so um die 10, am Tag an die 30°C. Im Sommer (Jan/Feb) kann es dann ohne weiteres bis 40° und mehr werden und in der Nacht nicht unter 25° gehen. Am Wochenende wird Scarborough von den Jungen eingenommen. Da sie dem Alkoholgenuss (und anderen Drogen) nicht abgeneigt sind, führt dies teilweise zu Exzessen und kann sehr unangenehm werden. Wir hatten eine Nacht sehr darunter zu leiden. Die Person hat nach ihrem unüberhörbaren Eintreffen um ca. 2 Uhr morgens bis, wiederum nicht überhörbar, bis um 8 Uhr früh nach den Krähen gerufen.
Trotz allem war es auch hier eine schöne und (fast immer) eine erholsame Zeit.
Nun werden wir morgen Mittwoch unsere Koffer packen und am Donnerstag, mit einem Zwischenstopp für einen Tag in Singapore, die Heimreise antreten.
Rückreise Perth Schweiz
Der Checkout war schnell gemacht und das Taxi war auch pünktlich. Nach einer Fahrt von ca. 45 Min. auf die Südseite von Perth kamen wir auf dem Flughafen an: diesmal auf dem International Airport, was das Ende unserer Ferien andeutete. Der Flug von Perth nach Singapore dauerte ca. 6 Stunden und war sehr stürmisch und turbulent (der Service im Flugzeug wurde zeitweise eingestellt). Die Regenzeit hatte bereits (zu früh) begonnen. Die Landung durch dicke Regenwolken während eines Gewitters verursachte ein leichtes Kribbeln in der Magengegend. Auch hier klappte der Transport vom Flughafen ins Hotel nicht reibungslos: man hat uns wieder einmal schlichtweg vergessen. Die nette Dame am Infodesk telefonierte dem Transportunternehmen und teilte uns mit, dass wir abgeholt würden, was ca. 10 Min. später korrigiert wurde: bitte mit Taxi uns Hotel, die Kosten würden beim Rücktransport zurückerstattet. Da wir am nächsten Tag erst um 23:00 Uhr wieder abfliegen werden, haben wir die Zimmerbuchung um einen Tag verlängert mit der Absicht, an diesem Tag in Singapore noch etwas zu unternehmen und dann die Möglichkeit zu haben, uns noch frisch zu machen und vor dem langen Flug noch etwas aus zu ruhen. Das „Unternehmen“ war dann der Besuch des Jurong Birdpark, in welchem wir fast 5 Stunden verbrachten (und Umhermarschierten). Der Transport zum Flughafen klappte vorzüglich inkl. Rückerstattung der Taxiauslagen vom Vortag. Da einige Anschlussflüge bereits in Folge des Wetters Verspätung hatten, konnten wir uns noch vor dem Start bereits in Geduld und ruhig Sitzen üben: mit einer Stunde Verspätung starteten wir um Mitternacht in Richtung Frankfurt. Diese Zeit konnte trotz der 13 Stunden Flugzeit leider von der Crew nicht mehr gut gemacht werden, was nun zur Folge hatte, dass wir in Frankfurt gerade mal 15 Min. Zeit zum Umsteigen hatten, was knapp für den Besuch der Toilette reichte. Der Flug von Frankfurt nach Zürich dauerte knapp 40 Min. und brachte uns in die winterlich-kalte Realität zurück: unsere Ferien waren zu Ende.
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